Monolog gegen den Krieg Autor: Alessandro Ialenti ©2024 (Eine dunkle Bühne, nur ein Soldat sitzt im Lichtschein auf dem Boden. Seine Uniform ist schmutzig, seine Augen müde. Er spricht mit einer festen, aber emotionalen Stimme.) Weißt du, was ich hier gelernt habe? Dass der Krieg kein Gesicht hat. Nicht meins, nicht deins, nicht das derer, die unter Bomben sterben, und nicht das derer, die hinter einem Schreibtisch einen Knopf drücken. Der Krieg ist eine gesichtslose Bestie, grenzenlos, und er verschlingt uns alle. Als ich an die Front kam, dachte ich, ich kämpfe für etwas. Vaterland. Gerechtigkeit. Sicherheit. Große Worte, ausgesprochen von Männern, die nie einen Schützengraben betreten haben. Aber dann siehst du in die Augen des Feindes. Nein, nicht „Feind“. Denn der wahre ...